Entre Nosotras 

Eine künstlerische Annäherung an Erinnerung, Identität und weibliches Erbe

 

Drei Wochen des Zusammenlebens, zwei Generationen, unzählige Geschichten. Die Ausstellung entstand aus einer intensiven gemeinsamen Zeit von Künstlerin und Großmutter in Kolumbien. In einem kreativen Dialog aus Erinnerungen, Erzählungen und alltäglichen Begegnungen entstand eine Serie von Arbeiten, die die besondere Verbindung zwischen Großmutter und Enkelin sowie zwischen Frauen verschiedener Generationen beleuchtet.

 

Durch Malerei werden Momente eingefangen – Fragmente von Gesprächen, geteilte Erlebnisse und Spuren familiärer Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Frauen, die Familien zusammenhalten und Geschichte schreiben, oft ohne in ihr verzeichnet zu werden.

 

Jedes Bild erzählt eine eigene Geschichte. Hier sind die Bilder der Ausstellung zusammen mit ihren jeweiligen Beschreibungen zu finden. Sie laden dazu ein, über Erinnerung, Identität und weibliches Erbe nachzudenken. Die Ausstellung wurde bewusst am Internationalen Frauentag eröffnet – als Raum für Kunst, Dialog und Reflexion.

„Con Chocolate y Rancheras I“

Cali, Kolumbien 2025 100x120 Acryl auf Leinwand

Ein Moment der Wärme, eingefangen in Neon.
Heiße Schokolade und Arepa – ein einfaches Abendessen, das von der Großmutter geliebt wird. Während sie ihre Schokolade rührte, um sie abzukühlen, vermischten sich die Pigmente auf der Leinwand, bis der genaue Farbton gefunden war. Die Farben bewahren Erinnerungen: Gespräche, Geborgenheit, das Gefühl, dass alles genau da ist, wo es hingehört.


Obwohl sich diese beiden leuchtenden Farbflächen anziehen, bleiben sie klar getrennt. Neonrosa und Neon grün, zwei Pole, die sich gegenüberstehen, jeder mit seiner eigenen Identität, aber im Dialog. Wie zwei Generationen, zwei Blickwinkel, zwei Welten, die nahe beieinander sind, ohne sich zu vereinen. Der Kontrast ist stark, und gerade darin liegt ihre Verbindung

„Con Chocolate y Rancheras II“

Cali, Kolumbien 2025 120x160 Acryl auf Leinwand

Was in "Con Chocolate y Rancheras I" nebeneinander war, beginnt sich hier zu vermischen. Die Farben kreuzen sich, hinterlassen Spuren, durchbrechen Grenzen. Und doch scheint die Distanz gewachsen zu sein.

Wenn das erste Bild von Kontrast und Trennung sprach, dann spricht dieses von Durchlässigkeit – aber nicht von Auflösung. Rosa und Grün nähern sich einander, ohne sich ganz zu verschmelzen. Sie teilen einen Ursprung, begegnen sich erneut und bleiben dennoch verschieden.

Zwei Elemente, verbunden durch eine gemeinsame Geschichte, in ständiger Wandlung.

 

„Donde irá a parar este globo?“
Cali, Kolumbien 2025 100x120 Acryl auf Leinwand

Während ihre Großmutter die vielen Umzüge nach dem Verkauf ihres Hauses aufzählt, scheint das Bild zum Leben zu erwachen. Die Farben vermischen sich, die Linien dehnen sich aus: Ein Haus, das noch existiert, aber nicht mehr Heimat ist. Wege, die sich öffnen, jedoch ohne ein festes Ziel.
Die Künstlerin lässt die Darstellung offen, so wie die Zukunft, über die ihre Großmutter spricht. Ein Übergang, eine Veränderung… und die Frage: Wohin wird dieser Ballon jetzt treiben?

"El espectaculo"

Cali, Kolumbien 2025 80x90 Acryl auf Leinwand

Die Show wird eröffnet.
Oder war sie nie geschlossen? Das Leben folgt weder dem Rhythmus des Bühnengeschehens, noch wartet es darauf, dass jemand den Vorhang hebt. Was zwischen den Aufführungen passiert, in den Räumen, die nicht von den Scheinwerfern beleuchtet werden, ist ebenfalls Teil des Stücks.
Mit der Zeit ändert sich die Perspektive: Wann beginnt etwas wirklich, wann endet es? Es gibt Momente, die sich wie eine große Eröffnung anfühlen, und andere, die, ohne es zu merken, ein Schlusspunkt sind. Aber zwischen diesen Punkten, in dem, was nicht angekündigt und nicht geprobt wird, geht das Leben weiter.

"Color Mandarina"

Cali, Kolumbien 2025 50x70 Acryl auf Leinwand

Das Leben ist nicht immer rosarot. Die Künstlerin fängt diese Idee in Farbschichten und Lasuren ein, in denen das Opake und das Transparente koexistieren. Wir sind nicht immer dort, wo wir sein möchten, und Nähe ist nicht immer einfach. Doch zwischen gedämpften Tönen, Reflexionen und verschwommenen Linien treten warme Lichtblicke hervor.
Nicht alles ist rosarot, aber es gibt immer Licht, Kontraste, Bewegung – eine Erinnerung daran, dass selbst in der Ungewissheit Schönheit im Wandel liegt.

"Sinfonía com Marimbas"
Cali, Kolumbien 2025 80x90 Acryl auf Leinwand

Erinnerungen und Klänge, die immer noch nachklingen. Die Künstlerin und ihre Großmutter, die nach einem Konzert immer noch begeistert sind, tragen die Schwingungen der Musik mit sich. Manche Erfahrungen lassen sich nur schwer in Worte fassen; sie bleiben im Echo der Erinnerung. Dieses Bild ist eine visuelle Version dieser gemeinsamen Momente. 

Manche Bilder entstehen aus einer Tiefe, die sich mit Worten nicht erfassen lässt. Dieses Werk trägt das Gewicht der Abwesenheit, das Gefühl, zurückgelassen worden zu sein. Manchmal sprechen Farben und Formen, wenn wir es nicht können.

„No Vino“ 

Cali, Kolumbien 2025 30x40 Acryl auf Leinwand

Sammeln bedeutet mehr, als nur Dinge zusammenzutragen. Die Künstlerin sammelt Eindrücke, Erinnerungen, Gesprächsfragmente, die Farben des Alltags. Viele davon bleiben, wandeln sich in ihrem Inneren und finden ihren Weg in ihre Arbeiten.

Die Idee zu dieser Arbeit entstand spontan beim Malen mit einem Freund. Als sie erwähnte, dass sie zunächst Eindrücke sammelte, antwortete er: "Colligo, ergo sum." Diese Abwandlung von Descartes’ berühmtem Satz "Cogito, ergo sum" („Ich denke, also bin ich“) blieb ihr im Gedächtnis, weil sie eine essenzielle Wahrheit über ihren kreativen Prozess widerspiegelt.

Inspiriert von Cy Twombly setzt sich die Künstlerin – wie er – mit Spuren und Überbleibseln auseinander, jedoch aus einer anderen Perspektive. Während Twombly mit Geschichte und Mythologie in Dialog tritt, kreist ihre Arbeit um Identität und persönliche Erzählungen.

In dieser Arbeit wollte sie den Akt des Sammelns sichtbar machen, Worte und Farben ineinanderfließen lassen, Eindrücke miteinander verweben.

„Colligio, Ergo Sum“

Cali, Kolumbien 2025 50x70 Acryl auf Leinwand

„Ago, Ergo Sum“

Cali, Kolumbien 2025 50x70 Acryl auf Leinwand

Wenn die Künstlerin in „Colligo, ergo sum“ die Idee des Sammelns von Spuren untersuchte, wollte sie in dieser Arbeit den nächsten Schritt gehen – hin zum reinen Tun. Denn für sie ist das Machen nicht nur ein Mittel, sondern eine Weise des Seins. Seit jeher erlebt sie die Welt durch Bewegung, durch Gesten, durch unaufhörliches Schaffen.

 

So entstand „Ago, ergo sum“ – „Ich handle, also bin ich“. Die Malerei wurde zum Ausdruck ihres inneren Drangs, zu handeln, das Abstrakte in Materie zu verwandeln, Gefühle in Form zu gießen, Gedanken in Begegnungen zu überführen. Jede Spur auf der Leinwand ist kein Abbild, sondern ein Echo der Bewegung, ein Fragment eines Prozesses, der nie zum Stillstand kommt.

Dieses Bild war eine Reise. Die erste Version entstand in Deutschland, während die Mutter und die Großmutter der Künstlerin im Krankenhaus in Cali waren – und sie selbst weit entfernt in München. Weil sie nicht bei ihnen sein konnte, verbrachte sie ein ganzes Wochenende allein mit Farben und Formen, um ihnen trotz der Distanz nah zu sein.

Später, in Kolumbien, griff sie das Motiv erneut auf und schuf eine kolumbianische Version von "Umarmungs-Polonaise V" Doch diesmal wollte sie, dass die Arbeit gemeinsam wuchs – zumindest mit ihrer Großmutter. Während sie malte, las ihre Großmutter ihr vor, und sie erzählte ihr von ihrem Prozess. Ein lebendiger Austausch entstand, voller Geschichten, Lachen und Farbe.

„Abrazos VIII“

Cali, Kolumbien 2025 120x160 Acryl und Öl auf Leinwand

"Un Regalo III“

Cali, Kolumbien 2025 100x120 Acryl und auf Leinwand

In Anknüpfung an die vorherige Serie entstand Un Regalo III aus überlagerten Schichten und eingeprägten Formen. Der Prozess selbst hinterließ Spuren – Bewegung und Textur wurden sichtbar.

 

Was bleibt, bleibt offen. Ein Echo vergangener Gesten? Ein Symbol der Weitergabe von Kraft? Oder einfach die Erinnerung an Hände, die gaben, an Stimmen, die erzählten?

Starke Frauen

Un Regalo II

“Un Regalo I” 
München 2024 34,5x25 Acryl auf Papier

In dieser Bilderserie bringt die Künstlerin ihre Bewunderung für ihre Mutter und Großmutter zu Papier. Beide sind starke Frauen, die jeweils fünf Kinder großgezogen haben und in ihrer Schönheit und Lebensfreude für die Künstlerin starke Vorbilder und Heldinnen sind. Durch ihre Hingabe an die Familie ist ihr Heldentum jedoch nur für wenige Menschen sichtbar, sie werden gesellschaftlich kaum wahrgenommen. Beide genießen auch keine finanzielle Freiheit, da ihr Lebenswerk nicht monetär entlohnt wird. 

 

Die Bildserie ist in Spachteltechnik gefertigt und als Serie durch das Übereinanderlegen von zwei Blättern als Pause entstanden. Diese Technik wurde im Kindergarten der Künstlerin angewandt, um Geschenke für den Muttertag herzustellen. Sie spiegelt die bewundernde Geste eines Kindes gegenüber seiner Mutter wider. Denn für die meisten Kinder sind die Mütter hoch geschätzt. Die Intention der Künstlerin dabei war, neben der Kindheitserinnerung, die Abstammung und die Weitergabe von Eigenschaften und Errungenschaften zu thematisieren. Dass sie eine selbstständige Frau ist, verdankt sie nicht zuletzt den starken Frauen in ihrer Familie. Um dies deutlich zu machen, unterschreibt sie auch mit vier Nachnamen; ACTGN. 

Un Regalo II

“Un Regalo II” 
München 2024 34,5x25 Acryl auf Papier

“Colombia” 

Cali 2022/23 90x130 Öl auf Leinwand, Getrocknete Blätter, Gold

Warten auf Vollendung

Es ist alles andere als einfach, dieses Bild mit einem Text zu begleiten. Intuitiv und bedingungslos musste es entstehen, während die Künstlerin mit ihren Eltern und ihrer Großmutter an Covid erkrankt in einer kleinen Dreizimmerwohnung in Cali ihre letzten Kräfte aufbrachte, füreinander da zu sein. Aus der beengten Situation stammt die linke Seite des Bildes mit den aufeinander stehenden Figuren. Im mittleren Teil des linken Bildabschnitts ist der Ausblick aus Annas Fenster zu sehen, der sie mit der Welt außen verband. Der mittlere Bildteil ist inspiriert von den Bergen des Alto Aguacatals und des Saladitos, wo die Genesenen ihre neu gewonnene Freiheit genossen.

 

Das Bild hing ein Jahr lang in der Wohnung der Eltern und Großmutter, diente zahlreichen Reels von Cousins als Hintergrund und wurde erst ein Jahr später um die Umarmungs-Polonaisen, den Blättern aus dem Dschungel der pazifischen Küste und den Eindrücken gemeinsamer Reisen ergänzt. 

 

Dieses Warten auf die Vollendung ist es auch, was den Weg des "Alchemisten" von Paulo Coelho beschreibt. Erst in der Ferne lernt man zu schätzen, was man schon immer hatte. Und als jemand, der ganz weggeht und nur als Besucher wiederkommt, lernt man das, was bleibt, vielleicht noch mehr zu schätzen und zu lieben, als wenn man nicht weggegangen wäre. Indem man immer wieder zurückkehrt, bleiben die Orte, die Gerüche, die einfachsten Dinge des Alltags wie Kultgegenstände im Gedächtnis, weil man sie so oft in der Sehnsucht aktiv gehalten hat und weil man sie so oft mit allen Sinnen vermisst hat. 

Dies ist eines der ältesten und am häufigsten überarbeiteten Bilder von Anna. Als Collage in der Schule entstanden, zeigte es zunächst einen Zaun mit Uhr und Geldscheinen. Während des Studiums verwandelte sie es in eine Zug-Landschaft, die ihr damaliges Pendeln symbolisierte. Aus einer Krise heraus, am Ende ihres Bachelorstudiums, als sie an ihrer Abschlussarbeit schrieb und sich die Frage nach dem Sinn des Ganzen aufdrängte, nahm sie diese Leinwand, deren Inhalt sie nicht mehr ertragen konnte, und klebte Sand und Erde als befreienden Akt auf das mit Löchern durchzogene Textil. Es ist ein Befreiungsschlag von dem, was sie innerlich gefangen hält und ein Liebesbeweis an sich selbst, der hier zum Ausdruck kommt.

Zu mir nach Hause

“Mein Leben / meine Freiheit”
Überlingen/Tübingen/Bingenheim 2009/13/15 30x40 Kleber, Sand, Staub, Stabilo auf Leinwand

Power Hour

Manchmal ist es an der Zeit, das herauszuholen, was in einem schlummert. Vielleicht erst zaghaft als Andeutung, aber dann doch ganz groß und bewusst. Ganz nach dem Motto: "Hier bin ich, mit allem, was ich bin, mit meiner Art und mit all meinen Eigenschaften. Das ist es, was ich in mir trage und was ich in die Welt bringen kann.

"Power I”

München Mai 2023 60x42 Acryl auf Papier

"Power II”

München Mai 2023 80x120 Acryl auf Leinwand

Alles aufgeräumt?

“Deine und meine Welt”

Berlin/München Mai-Oktober 2023 80x120 Acryl auf Leinwand

Nebeneinander oder miteinander, gemischt oder kombiniert, eins oder zwei? Was ist eigentlich das Wir? Wo ist das Ich und wo das Du, wenn wir zusammen sind? Halten wir zusammen oder stehen wir uns im Weg? Und wenn wir uns halten, worauf? Und wenn letzteres der Fall ist, was ist der Weg? 

Signature Dish

Es sind die vielen Details, die das Besondere eines Menschen ausmachen. Man nimmt die Einzigartigkeit eines Menschen umso mehr wahr, je besser man ihn kennt, schätzt und liebt. Das kleinste Detail kann zum Kunstwerk werden. 

“Cornys Brot”

München April/Mai 2023 40x50 Öl auf Leinwand

Nähe auf Distanz

Wenn man gemeinsam an einem Ort ist, kann man die Nähe, die man innerlich zueinander hat auch äußerlich deutlich machen. Ist das nicht so, ist man auf einmal ohnmächtig weil die Zuneigung keinen Ausdruck finden kann. Die Serie der Umarmungs-Polonaisen entstand während der Corona Erkrankung der Großmutter. Gefühlte Umarmungen ihrer Liebsten sollten dadurch zu ihr durchdringen. Das Motiv diente fortan für die Überbrückung von Distanzen und der Überbringung von gefühlten Umarmungen - Auf Distanz

"Umarmungs-Polonaise V"
München Mai 2024 120x160 Acryl auf Leinwand 

"Umarmungs-Polonaise III"
Cali 2022 30x45 Kreide, Aquarell auf Papier

"Umarmungs-Polonaise IV"
Cali, München 2022 30x45 Kreide, Aquarell, Öl auf Papier

"Umarmungs-Polonaise VII"
München 2024 80x100 Acryl auf Leinwand 

Die neue Stadt und ich 

"HOAMAT is koa Ort, HOAMAT is a Gfui" (Bayerische Mundart)

Diese Serie beinhaltet die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität in einer Stadt, in der sie sich nicht zu Hause fühlte. Die Serie reflektiert die eigen Sehnsüchte, aber auch einen langen Findungsweg zwischen dieser nicht ganz einfachen neuen Heimat der Künstlerin und der schönen und imposanten Stadt München.

“Minga Feez I” 

München November 2023 20x20 

Acryl auf Malkarton

“Minga Feez III” 

München November 2023 20x20 

Acryl auf Malkarton

“Minga Feez II” 

München November 2023 20x20 

Acryl auf Malkarton

Der Fall 

"Oben"

München Juni 2024 80x100 Acryl auf Leinwand 

"Say No"

München 2023 30x40 Acryl, Spray auf Malkarton

Ganz oben kann man am tiefsten fallen, und das, was einen am meisten ausmacht, kann einen am meisten zerstören.

Der einzige Ausweg ist das Nein. Das ist nicht angenehm, macht oft auch keinen Spaß, kommt nicht immer gut an, kann mit dem Selbstbild und dem Fremdbild brechen - aber es muss sein.

 

Aber wo ist der Moment, in dem "zu viel" zu viel wird? Wann ist der Moment, Nein zu sagen? Wann ist der Mut da, den laufenden Prozess zu stoppen? 

 

Ganz unten hingegen kann man am höchsten wachsen, und das, was einen fast zerstört, kann einen auch am meisten formen.

 

Der einzige Ausweg ist das Ja. Es ist nicht leicht, oft voller Angst und Zweifel, es bricht mit alten Vorstellungen und zwingt zum Neuanfang - aber es muss sein.

Doch wo ist der Moment, in dem das Neue greifbar wird? Wann ist der Moment, Ja zu sagen? Wann ist die Kraft da, sich auf das Unbekannte einzulassen?

"Unten"

München, Engen 2024 -2025 80x100 Acryl auf Leinwand 

Welche ist meine Stadt?

Wer die Wahl hat, hat die Freiheit, aber auch die Qual, sich zu entscheiden.

Die Freiheit ist gegeben, weil theoretisch viele Städte in vielen Ländern zur Auswahl stehen. Die große Freiheit bringt aber auch die tiefe Frage mit sich, was denn nun das Richtige ist. Kann es das Richtige überhaupt geben? Vielleicht gibt es nicht die eine Wahl, dann gibt es auch nicht die Qual der Wahl. 

“What is right? II”

München Herbst 2023 42x59,4 Mixed Media, Acryl auf Papier

“What is right? I”

München Herbst 2023 42x59,4 Mixed Media, Acryl auf Papier

Wohin des Weges

Rot oder Grün, Stadt oder Land, die eine oder die andere Stadt, das sind Fragen, bei denen die Entscheidungen nicht immer leicht von der Hand oder vom Herzen gehen. Rational oder emotional, nicht immer harmonisch oder in Worte zu fassen. Aber es entstehen immer wieder neue Impulse und Anregungen oder Bilder von Situationen.

“Frieden und Harmonie Allover”
München Februar 2024 80x80 Öl und Acryl auf Leinwand

“Berengen / Kopf oder Zahl”
München Februar 2024 80x80 Öl und Acryl auf Leinwand

“Berengen / Mit Kopf und Verstand”

München Februar 2024 50x70 Acryl und Kugelschreiber auf Papier

 

 

“Zen und Ich”
München Februar 2024 80x80 Öl und Acryl auf Leinwand
 

Schöne Aussichten

“you can plan a pretty picnic but you can’t predict the weather” (Outcast)

Manchmal ist es Ansichtssache, wie man eine Situation wahrnimmt. Man kann sich den Tag durch Regen und eine ausweglose Straße vermiesen lassen und eine innere Hölle schaffen oder man kann einen Ausweg suchen. Trotzdem können Situationen, egal wie man sie dreht und wendet, als deprimierend empfunden werden. Das gilt auch für Bilder. Auch wenn man sie dreht und wendet, ändert sich an der eher deprimierenden Grundform nichts.

“No Way”
Valdobbiadene März 2024 24x24 Pauspapier und Erde auf Malkarton

 

“Aussichtslos”
Valdobbiadene März 2024 24x24 Pauspapier und Erde auf Malkarton

Weltmächtig

Manche Verbindungen machen einfach nur Angst. Man möchte sich nicht einmal ausmalen was passiert, wenn bestimmte Menschen sich verbünden und das Weltgeschehen in ihrem Interesse verändern wollen.

"Nicht was kommen mag"

München Juni 2024 30x40 Acryl auf Leinwand

Manche Menschen haben die wunderbare Kraft des Phönix, aus der Asche aufzusteigen und neu anzufangen.

Vielleicht ist es für sie nicht immer offensichtlich und sicher auch nicht immer einfach, aber sie werden dafür sehr bewundert.

Geburtstag

"Phönix Studie I" 
München Oktober 2023 20x25 Acryl auf Papier

"Phönix Studie II" 
München Oktober 2023 20x25 Acryl auf Papier

"El Phönix"
München November 2023 30x40, Acryl auf Malkarton

 

"Soy Arbol"

Ich sehe was, was du nicht sahst, und das sind all deine Farben und die Paletten an Möglichkeiten die damit gemalt werden können. 

"Olmo"
Berlin 2021 70x70 Öl auf Leinwand

 

"Traumwege"
München 2021 40x30, Öl, Gold auf Malkarton

 

Der Weg

"Als Kind hatte ich immer wieder einen Traum. Es war ein sehr schöner Traum, in dem ein Engel meine Hand hielt. Ich hatte ein helles Kleid an. Der Engel zeigte mir einen Weg. Alles war so klar und deutlich. Und ich wusste genau, was mein Weg war" (Anna Cairoli). 

 

Doch nicht immer ist der Weg klar, es gibt keinen vorgezeichneten Weg. Manchmal, auch wenn die Umstände schwierig sind, geht es ein Stück weiter. 

“Show me the way_wohin des weges”

München November 2023 30x24 Acryl auf Malkarton

"Lights will guide you home"

"Glitter up your life_City Dream in the Mountains"

Ackernalm April 2024 40x50 Acryl und Asche auf Malkarton

Im Song "Fix you" von Coldplay heißt es: "Lights will guide you home". Dieses Bild fängt die Lichter der riesigen Rundscheinwerfer bei einem Konzert der Münchner Band Slatec in der Roten Sonne ein. Ein grandioses Konzert, bei dem alle Teilnehmenden eine geschlossene, tanzende Masse bildeten und sich ganz vom Moment tragen ließen. Das Gefühl, einfach dazuzugehören und ganz im Moment zu sein, das ist ein wichtiger Aspekt des zu Hause seins.

En Homage

Als Hommage an den Künstler Walter Back entstand dieses Gemälde, das die Serie "Die Badenden" zitiert. Aus jedem Bild dieser Serie wird eine Figur entnommen und in dieser Interpretation neu zusammengefügt. Wie bei Zitaten aus der Vergangenheit bauen wir immer auf dem Vorhandenen auf und entwickeln es weiter. 

"Back again in Tenerife"

München April-Mai 2024 80x100 Acryl auf Leinwand 

Feuer am Lager 

 

 

Oft sind es die kalten Momente in denen ein Feuer reicht, um einem das Gefühl zu geben, angekommen zu sein. Einfach Wärme, Glut und die Welt. 

"Feuer I"

Saignelégier Mai 2024 40x50 Acryl & Kohle auf Malkarton

"Feuer II"

Saignelégier Mai 2024 40x30 Acryl & Kohle auf Leinwand 

Feuer am Lager

Andere Momente sind warm und zeigen die Reife des Lebens und der Natur.

"Feuer IV"

St. Lorenzen Juni 2024 60x42 Acryl & Kohle auf Papier

"Feuer III"

St. Lorenzen Juni 2024 40x50 Acryl & Kohle auf Papier

"Blumenwiese"

St. Lorenzen Juni 2024 60x42 Acryl auf Papier

"Das Grüne Bild"

St. Lorenzen Juni 2024 60x42 Acryl auf Papier

"Blumenfarbe"

St. Lorenzen Juni 2024 60x42 Acryl auf Papier

Auch Dunkelheit muss sein!

Zwischen Licht und Schatten entfaltet sich ein Raum, der das Unsichtbare sichtbar macht. Hier fließen Farben wie Erinnerungen, mal flüchtig, mal beständig – ein ständiger Dialog zwischen dem, was ist, und dem, was bleibt. Die Kontraste verschmelzen, formen Linien und Brüche, schaffen neue Bedeutungen. Vielleicht gibt es keinen Anfang, kein Ende, nur den Moment, der sich in Schichten verbirgt und immer wieder neu enthüllt. Ein Tanz der Dualität, der sich nicht erklären, sondern nur fühlen lässt.

"Schatten in der Nacht I"

München Augus 2024 70x50 Acryl auf Leinwand

"Schatten in der Nacht II"

München August 2024 70x50 Acryl auf Leinwand

Taxonomie einer Heimat

"Wenn ich meine Augen schließe" München 2021/2022 30x30 Öl auf Leinwand

 

"Begegnung"

München 2024 80x60 Acryl auf Holz

Rein zufällig entstanden, unbeabsichtigt oder aus einem Unfall heraus - so kann der Ursprung von so manchem Leben sein. Aber nicht seine Entstehung, sondern die liebevolle Betrachtung und die Bühne, die man ihm gibt, ist das, was es zum Leben erweckt. 

©2025 Anna Cairoli. Alle Rechte vorbehalten.|Impressum |Datenschutz

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